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Stress-Check - Wie gut verkrafte ich Stress?
Nutzen: Die Messung der Herzfrequenzvaribilität bzw. genauer der Herzratenvariabilität (HRV) ist ein unspezifisches, aber sehr aussagekräftiges Diagnoseverfahren zur Erkennung und Feststellung bestehender gesundheitlicher Störungen (z.B. Herzerkrankungen, Depressionen oder Stoffwechselerkrankungen). Es ist somit eine Art Frühwarnsystem, mit dessen Hilfe Störungen recht einfach entdeckt werden können: nur bei Auffälligkeiten ist eine spezifische Ursachenforschung erforderlich. Durch die einfache Durchführbarkeit eignet sich dieser Test hervorragend für Untersuchungen im betrieblichen Umfeld, z.B. bei der Durchführung von Gesundheitstagen. Das Verfahren kommt beispielsweise auch zur Aufdeckung von Übertrainingszuständen im Leistungs- und Spitzensport zur Anwendung.
Beschreibung: Zur Messung sitzt der Proband entspannt, hat zwei kleine Metallkugeln in den Händen und muß lediglich für ein bis zwei Minuten nach einem vorgegebenen Rhythmus atmen. Über die beiden Metallkugeln wird ein Einkanal-EKG erfasst. Bei gut funktionierender neurovegetativer Regulation (--> Stresstoleranz) gleichen sich Atmung und Herzschlag aneinander an. Die Herzfrequenz schwingt im Rhythmus der Atmung sinusförmig auf und ab. Je stärker sich die Herzfrequenz an die Atmung anpasst, desto besser ist die neurovegetative Regulation.
Leistungsumfang / Dauer / Gebühren:
Weitere Informationen: Grundsätzlich steigt die Herzfrequenz bei der Einatmung und sinkt bei der Ausatmung, daher spricht man von der sog. respiratorischen Sinusarrhythmie (RSA). Die Herzfrequenzvariabilität (HRV) beschreibt dabei die sich so ergebenden Schwankungen der Herzraten zwischen zwei Herzschlägen und stellt die autonome Funktions- und Regulationsfähigkeit des Körpers dar. Störungen dieser neurovegetativen Regulation drücken sich in einer geringen Anpassung der Herzfrequenz an die Atmung aus. Sie schwingt nur noch wenig oder gar nicht mehr im Takt der Atmung. Auch das zunehmende Lebensalter hat einen Einfluss auf die Regulationsfähigkeit, so dass diese grundsätzlich im Laufe des Lebens abnimmt. Neben dem Alter spielen aber auch Geschlecht, Hypertonus, Herzerkrankungen, Übergewicht, chronische Überbelastung, psychische Erkrankungen wie Depressionen, bestimmte Medikamente wie Anti-Depressiva, grippale Infekte, Stoffwechselerkrankungen oder auch der allgemeine Trainings-/Leistungszustand eine wichtige Rolle und beeinflussen diese Regulationsmöglichkeit.
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Betrbl. Gesundheitsförderung




