| Die Bären sind wieder los |
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Berliner Morgenpost, 13. August 2004 Die Bären sind wieder los Der Vizemeister beginnt heute mit der Vorbereitung auf die neue Saison der Deutschen Eishockey-Liga Von Marcel Stein In den vergangenen Tagen standen sie wieder öfter auf dem Parkplatz vor dem Sportforum Hohenschönhausen, die Wagen mit den großen Eisbären-Aufklebern. Am Dienstag nämlich begannen die ersten medizinischen Tests beim Berliner DEL-Team, ein paar Spieler zogen auch schon mal die Schlittschuhe an und bewegten sich über das Eis im Wellblechpalast, aber nur ganz locker. Weit anstrengender dürfte es dagegen heute ab 16 Uhr werden. Da empfängt Trainer Pierre Pagé die Eishockey-Cracks des EHC Eisbären zum ersten Training nach dem Sommerurlaub. Knapp einen Monat hat Pagé nun Zeit, das Team bis zum Saisonbeginn am 17. September gegen Meister Frankfurt in Form zu bringen. Ganz optimale Bedingungen wird der Kanadier dabei indes nicht haben. Auf drei Spieler muss Pagé die meiste Zeit verzichten. Neben Zugang Stefan Ustorf und Rob Leask ist das Torhüter Oliver Jonas, der erstmals als Nummer eins in eine Saison starten wird. Die drei bereiten sich mit der Nationalmannschaft auf den World Cup of Hockey Anfang September vor. Ansonsten ist der Trainer aber erst einmal zufrieden. "Wir haben unser Team noch weiter verjüngt. Zudem haben wir jetzt noch schnellere Spieler als im Vorjahr", sagt der 56-Jährige, der zunächst zwei Trainingseinheiten pro Tag angesetzt hat. Am 24. August geht es dann auf eine sechstägige Reise in die Schweiz. Dort trifft der EHC auf den HC Ambri Piotta, den HC Lugano und Slovan Bratislava. Danach sind noch einige Testspiele geplant, allerdings stehen bisher nur die Hannover Scorpions als Gegner fest (3. September). Bevor dann der erste Spieltag stattfindet, treffen die Eisbären im Pokal auf den Drittligisten EHC München (12. September). Eventuell können die Berliner, die am 21. August ab 19 Uhr 50 Jahre Eishockey in Hohenschönhausen feiern, bis dahin auch noch weitere Verstärkungen vermelden. Bislang sind neun Ausländer im Team, zwei Lizenzen will Manager Peter John Lee noch vergeben. Pagé würde am liebsten einen Stürmer holen, der gut ist für 20 Tore. Unter Zugzwang sieht sich Lee da nicht. Er wartet zunächst die Entwicklung in der NHL ab, wo nach wie vor ein Spielerstreik im Gehaltspoker möglich ist. - als Bild |





