| Mit einer Achillessehnenreizung ist nicht zu spaßen! |
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Wir bewegen Berlin - Sportratgeber, April 2010 Mit einer Achillessehnenreizung ist nicht zu spaßen! Die Achillessehne als stärkste Sehne des menschlichen Körpers bildet mit der Wadenmuskulatur und dem Fersenbein eine funktionelle Einheit, die für das Steh-, Lauf- und Sprungvermögen von ausschlaggebender Bedeutung ist. Die damit verbundenen hohen mechanischen Belastungen können die Ursache von Reiz-zuständen durch Fehlbelastungen beim Sport sein. Sind zusätzlich Strukturen des die Achillessehne umgebenden Gewebes betroffen (Paratendonitis/ Peritendinitis), äußert sich das durch fühlbare Aufrauungen bis hin zu knarrenden „Reibegeräuschen“ sowohl bei aktiver wie passiver Bewegung.
Bei weiterhin bestehenden Beschwerden können angewendet werden:
Bei erreichter Schmerzfreiheit ist der schrittweise Belastungsaufbau entscheidend:
Die sportartspezifische Belastung oder Teilbelastung kann erst erfolgen, wenn sie unter Schmerzfreiheit möglich ist. Unvollständige Ausheilung fördert die Neigung zu Rezidiven und langwierigen chronisch-entzündlichen Reizungen. Gefürchtete Komplikation ist dann die Ruptur, also der Riss der Achillessehne.
Dipl. Med. Gudrun Heinz Fachärztin für Sportmedizin
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